07.07.2009

Trip to Dschörmeni Part 2

Weinheim-ich bin da


Ob ich diese Stadt mag weiss ich allerdings noch nicht. Ich sitz hier grad in nem netten kleinen Park beim Bahnhof, wo die Bäume (darunter auch ein grosser Ginko für Steffi) beschildert sind. Der erste EIndruck war der Bahnhof.
Bauschutt und Bagger hinter dem Bahnhofsortsschild - nett.
AUf der Reise mit dem Zug hab ich übrigens die Lust verspürt durch die goldenen Felder zu flanieren, was ich aber zwangs der Hitze und meiner mittleren Zeitknappheit unterlassen werde. Ich komm mir vor, wie son beschissener Turi mit meinem Rucksack und dem Ranzebuffet. Bin ich wohl oder übel auch.
Ahja, das erste, was man ausser Feldern sieht wenn man nach Weinheim fährt ist ne Kläranlage.
Ich bin guter Dinge und geh mir jetzt mal die Altstadt ansehn, sofern ich sie denn finde.

Der Bahnhof. Toller erster Eindruck!



Darf man nicht, wär ich auch nicht auf die Idee gekommen.


Für den Preis kann man ja echt nix sagen.


Bahnhofsklo die zweite



Wär ich da einfach so hingegangen und hätte nich gewusst, was ich am Abend tun sollte, wär ich glaub da hingegangen.


Denkmal.


Denk am besten gleich zwei mal.


2 Mann mit Gewehr, einer mit Trommel. Hätten ein Drittel der in den Krieg ziehenden Musik gemacht wärs vielleicht anderst raus gekommen. Dieses Denkmal findet man übrigens auf dem Weg vom Bahnhof zur Altstadt.


Wenn man man vom Bahnhof und dem neuen Teil weg ist.

Diese Stadt ist voller Musik. Irgendwo in einem Haus hat jemand wunderschön Klarinette gespielt und hier in dem, wovon ich annehme, dass es der Schlosspark ist, kann man dem Soundcheck im Schlosshof lauschen.
Es ist echt schön hier! Über ein halb-Altstadt-Gässchen gelangt man auf einen Platz, der sich dem Hang und somit der Kirche oder dem schloss oder wasauchimmer zuwendet.
Der Platz ist gesäumt von lauter Strassenkaffees, in denen Menschen sitzen und es sich gut gehen lassen.
Den Platz kann man kaum verfehlen, genausowenig wie die Woggles (hab zwar nur einen gesehn, nehm aber an, dass da noch mehr davon waren) die in eben so einem Kafee sitzen.
Zack weggedreht und einfach eine andere Richtung eingeschlagen.
Die hätten mir beinahe die Überraschung versaut!
So sitze ich jetzt hier am Tümpel mit Wasserfontänen und überlege mir einen Schlachtplan für nachher.

(Ich sollte später merken, dass man sich auch im Schlosshof nicht vor den Woggles verstecken kann und mein Überraschungsplan, den ich mir so schön zu rechtgelegt hatte überhaupt nicht realisierbar war.)



Schlossparktümpel wo sich das Simonster in den Schatten legte.


Mausolääum im Park


Park von Oben. Zwischendurch hat mich übrigens son Quasimodo verfolgt, den ich aber schnell wieder abgeschüttelt hab.


Ich glaube das ist das Schloss.


Toller Baum in einem anderen Schlossparkdingens.


Beweisfoto. Ich war also wirklich da, gellet!


Netter Doledeckel


Im Schlosshof

Das Monster ist Heute schreibwütig! So viel hab ich an einem Tag schon lange nicht mehr geschrieben.
Hier im Schlosshof steppt der Bär! Die Leute gehn in die Knie, nur weil die Bänd das macht. Das lässt mich irgendwie gewisste Zweifel hegen und erinnert mich irgendwie an die Nazis, nur dass die Botschaft hier eine völlig andere ist.
Gabs eigentlich auch Nazibänds?
Jänu, der Kräutergarten und allgemein Weinheim und sein Volk ist äusserst nett.
Der Sänger der einen Band hat grad sein Hemd ausgezogen.
Es ist aber auch verdammt heiss hier!
Musik, gutes Wetter - LECKER!
Trip to Dschörmeni Part 1

04.07.009
Another Trip to Dschörmeni

Ah, wieso tu ich mir das eigentlich an?
Die Deutsche Bahn, die deutsche Bahn, schafft es nicht ohne Verspätung loszufahrn *träller*.
Ich hab zwar ne nette Mutti zum schwatzen mit an Bord, die mir freundlicherweise sogar ihre Bunte zum drin schmökern angeboten hat.
Ich hab dankend abgelehnt, denn ich hab ja mein eigenes Buch und jetzt sogar ein neues Testament dabei.
Das neue Testament hat mir der Typ im christlichen Buchladen heute Morgen geschenkt, als ich da war um was auszudrucken, weil der Copyshop zu hat.
Geht auch mal an einem Samstag Morgen in eine Christliche Buchhandlung, das kann echt seeeehr amüsant sein!

Hier aber eins stört mich, nein eigentlich nicht, aber doch - ein schreiendes Beeeebiii.
Ich mag Kinder, aber die Väter, die mir lüstern auf die Titten glotzen, die mag ich nicht.
Während das Kind schreit, möchte ich gerne aufstehn und den beinahe schon sabbernden Erzeuger anschreien:
"Meine Brüste kriegt dein Kind nicht, hast ja selber genug grosse, du Ekel!!!"



Das war halt grad vor meinem Fenster, da musst ichs fotografieren.


Thoughts in a train

Es gibt schöne, ungeschriebene Gesetze. Beim Packen gibts gleich einen Haufen davon!
Zum Beispiel, dass man beim packen zu Hause alles schön zusammenlegen und sortieren soll, oder es sich wenigstens vornimmt.
Beim heimgehen jedoch darf man dann alles einfach irgendwie in den Koffer oder Rucksack reinwurschteln.
Oder das man seine Schuhe, die ins Gepäck kommen in einen Plastiksack gepackt werden, das gehört einfach so.
Wir fahren übrigens grad in Karlsruhe ab.
Wovon ruht sich der Karl eigentlich aus? Fussbal, Hochzeit oder Packstress?



Das Ende meiner Reise war in Sicht und das Monster freute sich wie ein Honigkuchenpferd.


Auf der Reise von Mannheim nach Weinheim hab ich mir übrigens noch folgendes notiert:
Pinienwälder?! Wo zur Hölle bin ich hier gelandet??


FÜR RECHTSCHREIBEFEHLER BIN ICH ÜBRIGENS NICHT ZUSTÄNDIG.

25.02.2009

25.02.009
Mit dem Alter nimmt der Tollpatsch zu

Ich stehe im Lift und fahre in den vierten Stock. Ich finde, dass es geilere Tatsachen gibt als die, dass meine Handschuhe vom Löcherwurm angeriffen worden sind und dem Anschein nach kapituliert haben.

Es gibt schönere Zustände, als den meinigen, der sich dadurch auszeichnet, dass ich nicht sonderlich viel geschlafen habe, stinke und eine der ersten Menschen im Büro bin, weil es so früh am Morgen ist.

Es gäbe im Moment nix schöneres als die Schoggiguezli, die ich heute Morgen vor lauter verpennen nicht eigepackt habe, zu knabbern.
Schönere Aussichten, als die mit dem Velo der Schwester Heute nach Feierabend nochmal nach Hause zu fahren, bevor ich mit den WSF ein letztes mal vor Moudon Rambazamba machen kann gäbe es auch.

Es gibt garantiert auch keinen besseren Moment, in dem mir der Veloschlüssel aus meinen Händen gleitet und keinen grösseren Zufall, als dass der Schlüssel genau den Spalt zwischen dem sich bewegendem Lift und der stationären Wand trifft.
Der Schlüssel bleibt stecken, wird mitgeschleift.
Ich starre ihn an.
In Bruchteilen von Sekunden entscheide ich, dass ich meine Hand sicherlich nicht während der Fahrt auch nur in die Nähe dieses Spaltes bringen werde. Ich werde mir von diesem Lift als Letztes den Arm abreissen lassen.
Als nächstes spiele ich mit dem Gedanken, den STOP Knopf zu drücken, solange der Schlüssel noch mitgeschleift wird.
Aber auch hier entscheide ich mich blitzartig dagegen.
Erstens würde der Schlüssel garantiert durch das aprubte abbremsen des Liftes runterfallen und zweitens habe ich keine Ahnung, wie man einen Lift wieder in Gang bringt, nachdem man ihn zwischen den Stockwerken angehalten hat.

Also sehe ich dem Schlüssel zu und bitte inständig darum, dass er bis zum vierten Stock durchhält.
Wenige Sekunden - wenn überhaupt - vergehen, bis ich ihn fallen sehe.

Lustigerweise rege ich mich nicht mal darüber auf.
Ich kenne mein Glück mittlerweile gut genug, dass ich weiss; den Schlüssel halte ich am Ende des Tages wieder in meinen Händen.
So ist es auch.
Trotzdem passiert sowas irgendwie nur mir. Zum Glück bin ich es mich langsahm gewohnt, von anderen wegen meiner Tollpatschigkeit ausgelacht zu werden.
Ausserdem bin ich froh, können mir im Büro jetzt nicht mehr all zu viele Missgeschicke passieren.
Tee hab ich schon über einen Mitarbeiter geschüttet, mich im Windfang eingesperrt, so dass ich meinen Chef vom Abendbrot wegholen musste, auf das er mich raushole (5 Sekunden vor seinem Eintreffen kam übrigens der Informatiker zufälligerweise vorbei) und jetzt hab ich auch noch den Veloschlüssel in den Liftschacht geschmissen.
Wirklich viel steht nicht mehr zur Auswahl.

Vor dem Fall die Treppe runter hab ich allerdings ein bisschen Bammel, der fehlt nämlich noch in der Reihe von Simones Tollpatschigkeiten bei Gähler und Partner.
Und die Treppe ist aus massivem Stein.





16.02.2009

16.02.009
Also mängisch.


Heute habe ich gearbeitet. Ja, ich arbeite jeden Tag, also ämel fünf Tage in der Woche aber Heute habe ich mal wieder eine neue Arbeit gefasst.
Geht euch jetzt gar nix an, was es ist. Dürft ich euch auch gar nicht sagen, nämlich.

Auf alle Fälle hab ich für diese neue Arbeit einen Stapel Papier bekommen. Auch das ist nicht weiter speziell. Ich hab mir dann alles mal durchgesehen. Ziemlich normal, wenn man daran interessiert ist, was man eigentlich genau macht.

Auf alle Fälle waren da ein paar Mails dabei. Natürlich hab ich auch die durchgelesen, weil die ja zum Stapel Papier mit dazu gehörten.

Dann hab ich gedacht. ÄH???
Drei Mails von drei Menschen, die wahrscheinlich alle über 20 und den Nachnamen nach (geiles Wortspiel.)schweizer Herkunft sind. Oder deutscher, oder österreichischer. Spielt ja auch gar keine Rolle.

Was da stand hab ich auf alle Fälle nicht wirklich verstanden.
Liebe Schweizer, ich lege euch jetzt etwas ans Herz. Ich mein das wirklich ernst und auch gut und so. Ich mach das auch nur einmal, weil ich sonst ja nicht wirklich rummotze bei sowas.

Wenn ihr euch auf Hochdeutsch nicht so verständigen könnt, dass man es
erstens versteht und es Simone zweitens nicht bei jedem dritten Wort oder Komma in den Fingern juckt, den Rotstift zu zücken, dann lasst es!! (Ich hab in diesem Satz übrigens indirekt auf drei gezählt, obwohl ich nur zwei aufzuzählende Punkte hatte, so schöön!)
Wir leben in der Schweiz, wir handeln meistens schweizer Projekte ab, wir reden Schweizerdeutsch, wieso also nicht Schweizerdeutsch schreiben? Da darf man schreiben, wie man will und sowieso.

Ich weiss, so Mails kommen manchmal zu den Akten und so, aber die schauen sich ja meistens auch nur Schweizer an! Wo liegt da das Problem?

Wenn wir schon grad beim Thema sind. Es heisst von etwas ÜBERZEUGT sein und nicht überzogen!!!
Der nächste, der das von sich gibt wird von mir höchstpersönlich mit Teer und Federn überzogen.




Amigs hab ich das Gefühl, dass sind sertige Gestalten, die da die Mails schreiben.
16.02.009
Die Simonschen Gesten Nr.1


Erst als Benji mich gefragt hat, warum ich ihn anpieke um dann doch vorbei zu gehen ist mir bewusst geworden, dass man meine Gesten eigentlich gar nicht umbedingt versteht. Oder überhaupt verstehen kann!

Deshalb werde ich die Gesten, die ich öfters mache mal ein bisschen analysieren, auseinanderrupfen und für euch offenlegen.

Über das anstupsen oder in die Seite pieksen hab ich ziemlich lange nachgedacht, bin aber schlussendlich zu einer sehr klaren Definition gekommen. Auf alle Fälle finde ich sie klar. Wenn ihr sie nicht versteht zeigt das nur mal wieder, dass ihr anderst tickt.

Von der Seite anpieksen wenn wir uns noch nicht begrüsst haben(Ich pieke selten in die Seite, auf der ich stehe) heisst das:
Hey, ich bin grad auf dem Weg irgendwo hin, aber schön bist du da.
Drehst du dich schnell genug um (man muss einberechnen, dass wenn ich auf der linken Seite gepiekt hab schon lange auf der rechten vorbei bin) und mich siehst werde ich wahrscheinlich schnell stehen bleiben um dich richtig zu begrüssen und dir zu erklären, dass ich grad irgendwo anderst hin will.

Bist du nicht schnell genug und siehst mich vielleicht gerade noch aus den Augenwinkeln werde ich mein Tempo wenn nötig etwas drosseln, um dir die Gelegenheit zu geben, mich zu sehen. Ich gehe davon aus, dass das Gespräch in das du gerade verwickelt bist ein ernstes oder zumindest interessantes ist und ich nur stören würde. Entweder ich grinse dir dann zu, winke dir oder schaue dich nur ganz kurz an um dann meine Reise fortzusetzen.

Das bedeutet dann eigentlich auch nix anderes wie : Ich bin da und hab dich gesehen. Hab zwar grad keine Zeit dir hallo zu sagen, aber ich finds schön bist du da. Vielleicht komm ich nachher noch rüber um zu schwatzen, vielleicht kommst du rüber, wenn du Bock hast und vielleicht sehn wir uns den ganzen Abend nicht mehr (sehr selten).

Leute piesaken, die ich schon begrüsst hab ist eigentlich nur ein Akt körperlicher Zuwendung und darf als Kompliment gesehen werden. Ich piesake nur Leute, die ich mag.

Auf die Schulter tippen und mich dann verstecken oder mich auf die andere Seite stellen mach ich auch ab und zu, aber meist hab ich dann Zeit um zu begrüssen. Oder ich hab einfach Lust jemanden zu ärgern.

Eigentlich recht logisch, aber irgendwie verdammt viel Hintergrund für so eine kleine Geste.
Jänu.

*piekpiek*



Ich mag manche Leute so sehr, ich könnte Löcher in sie pieken!

19.01.2009

19.01.009
Fenfuur

Wo wohnt eigentlich die Zensurbehörde?
Weder bei Zensurbehörde noch bei Zensur spuckt das Twixtel irgendwelche Adressen aus.
Vielleicht ruf ich mal dem 18-18 an und frag die, wo die Zensurbehörde wohnt


Aber vielleicht ist die Adresse der Zensurbehörde ja zensiert. Das wär ja irgendwie noch logisch. Nur wo schicken dann die Leute, die eventuell was zu zensieren haben ihre Sachen hin?

Dafür hab ich grad rausgefunden, dass es eine Berufsgattung gibt, die Zensor zu heissen scheint. Muss irgendwas mit Geld zu tun haben, denn die drei Adressen, die mir angezeigt werden haben alle irgendwas mit Treuhand oder Revisionen zu tun.

Das müssen die Ärsche sein, die den anonymen Spendern immer meine Kontonummer wegzensieren. Aufhören damit und zwar SUBITO! Danke.

Na gut.
Ist vielleicht besser, hab ich die Adresse der Zensurbehörde nicht herausgefunden.

Wenn ich die nämlich wüsste, wär ich da schon längst einmal vorbei gegangen und hätte denen ihren Zensurbalken querewäg in den Allerwertesten gesteckt.

Oder ich hätte mit weisser Farbe „kick me“ auf einen solchen Balken geschrieben und hätte ihn den Mitarbeitern so auf den Rücken geklebt, dass sie ihn ohne fremde Hilfe garantiert nie mehr abklauben könnten.

Was die zensieren und nicht zensieren ist mir nämlich schleierhaft.
Ärzte werden zensiert weil. Ja wieso eigentlich? Ahja, das Schäferhundlied wurde zensiert. Und ehm, ich glaub das Video zu „Lass mich dein Sklave sein“. Keine Ahnung wie das richtig heisst.

Aber das Video prangert ja irgendwie auch die Zensurbehörde an. Vielleicht ist es auch gar nie zensiert worden, aber ich bringe das grad mit dem Thema in Verbindung.
Ich werde mich bei Zeiten mal darüber informieren.

Also. Humor wird zensiert. Oder Humorähnliches, Sarkasmus, Ironie, keine Ahnung wie man sowas nennt. Weil das Schäferhundlied, sowie die Ärzte selbst kann ja keiner wirklich ernst nehmen.
Ahja, Geschwisterliebe war das andere zensierte Lied.
Egal.

Heute haben die Argovia Leute ein Lied gespielt wo ich mir gedacht habe.
„Mann wieso ist DAS nicht zensiert worden?“

Allgemein, wieso werden Lieder von Florian Ast niemals nicht zensiert? Der darf hier tagtäglich rumschreien, dass er Sex mit mindestens zwölftausend verschiedenen Frauen haben und keiner hat was dagegen! Nicht mal der Papst! Na gut, er sagt auch nie, dass er dabei Kondome benutzen will. Dann ists vielleicht legitim.

Wenn Lily Allen aber sagen will , dass irgendwas „fucking fantastic“ ist, dann darf die genau irgend so ein Gemurmel und fantastic sagen.
Dabei sieht fucking fantastic nur schon geschrieben sehr schön aus!

Auf alle Fälle kommt da Heute so ein Lied und da sagt der Florian Ast doch Tatsächlich :
„Vill lieber als ä schöne Meitschirock
hätt de Sepp sin schwarze Gemschibock.“

Und am Schluss labert der noch irgendwas von seiner Büchse und das der Sepp irgendwie sagt, „i schiesse nie meh ufene Gemschibock“.
Ehm. Ist das denn keine Sodomie? Gehört Sodomie nicht zensiert, wie beim Schäferhundlied?
Entweder, man zensiert alles was auch nur annähernd falsch verstanden werden kann, oder man lässts bleiben!

Hier ich zum Beispiel. Wann zensiert ihr mich mal? Ich fühl mich von euch vernachlässigt!

Bald werd ich noch zum Emo, ritz mir die Arme auf, um mich schlussendlich vom C der Leuchtreklame vom Coop zu stürzen, weil mich keiner jemals zensiert hat!

Aber ihr wartet wahrscheinlich, bis ich mal wegen meinem Blog oder sonst irgend was tollem was ich geleistet habe in die Zeitung komme. Dann setzt ihr mir bestimmt so einen fetten schwarzen Balken über die Augenpartie, weil mein Gesicht für die Leser zumutbar sei oder so...
Das leben ist eine Blindschleiche. Glitschig, glänzend und lang.




18.01.2009

18.01.009
Wait in the fire

Heute Abend war mal wieder so ein Abend. Ich mag diese Abende. Angefangen hat er im Time. Mein rothaariger Engel und ich, wir hattens mal wieder lustig. Wir haben immer Spass zusammen, daran lässt sich nicht zweifeln.

Wir haben das Skilager und die Erinnerungen daran mal wieder ein bisschen aufgerollt. Was dabei zum Vorschein kam ist beinahe unglaublich. Ich erfahre Heute noch Sachen von diesem Lager, von denen ich bis an hin gar nix wusste!

Ich hab meinen Engel dann noch zum Zug begleitet, aber weiter wichtig ist das für den weiteren Verlauf des Abends nur in sofern, dass ich näher am Merkker war. Da wollt ich nämlich sowieso hin.

Stagewalker war angesagt. Die ersten zwei Bands hab ich so am Rande mitgekriegt, aber so wirklich beeindruckt haben die mich nicht.

Ich bin rum gewatschelt, hab Leute an geschnorrt, sie als betrunken bezeichnet und hab mich ins Garderobenhäuschen geschlichen.

War alles ganz nett. Aber eu.

Die dritte Band (oder eigentlich die zweite, weil die erste nur für ne andere eingesprungen ist, und somit anscheinend nicht zählt) die hat mich vom Hocker gehauen.
Mag an meinem Alkoholpegel gelegen haben, oder an meiner Bindehautentzündung, die ich im Moment auszukurieren versuche. Aber mir standen die Tränen in den Augen.

Ich hab schon mal gesagt, dass ich ne Heulsuse bin. Was diese Stimme in mir ausgelöst hat ist unglaublich. Gepaart mit Klavier, was die Stimme simultan bedient hat und einer Trompete, die aus dem jazzigen Register kommt. Nicht zu verachten natürlich auch die Gitarre, die geklimpert hat wie Regen, der auf ein Blechdach trommelt. (Scheiss Vergleich, aber ich find ihn irgendwie passend)

Seit dem Radiohead Konzert hat keine Livemusik mehr so was mit mir gemacht. Sigur Ros zählt da natürlich auch dazu, aber die waren vor Radiohead.

Na egal.

Ich frag mich wie so was geht.Wahrscheinlich hat auch noch der Faktor „Das-sind-Leute-aus-Umgebung-Baden“ mitgespielt. Ich weiss nicht. Ich bin aufgewühlt.

Und glücklich.

Glücklich darüber, dass ich alleine ins Merkker gehen kann und bis halb vier Uhr morgens dableiben kann, ohne jemals alleine zu sein.
Glücklich, dass ich mich verneigen durfte, vor Machern von schöner Musik.Glücklich, dass ich mein Wochenende sinnvoll verbracht habe.

In der Stadt, die ich liebe.
In der Stadt wo Musik und Kultur noch einen Namen haben.
In der Stadt, wo ich mich daheim fühle und das Merkker mein zu Hause ist.

Das Merkker macht auch immer schöne Flyer!

17.01.2009

16 Januar 009
Tiger fürs Volk!

Sie sind die Kooks von Köln. Nur besser und sowieso irgendwie ganz anderst.
Damals schon war es Liebe auf den ersten Blick.
Wer so ein schönes, pastellfarbenes, mit Blümchen hinterlegtes Myspaceprofil hat kann keine verkehrte Musik machen.
Wenn die Band dann noch den schönen Namen Timid Tiger trägt und das Simonster zu der Zeit sowieso auf Tiger steht, ist diese Band auf dem besten Weg in Simone's Topfreunde.

Von meinen Topfreunden aus haben sie dann jeden, der mein Profil betrachtet hat circa zwei Jahre lang angeschaut. Nicht nur, weil ich mein Profil auf Myspace kaum ändere, aber auch weil Timid Tiger einfach da hin gehören!

Ich wollt mir dann eigentlich auch immer mal die CD von denen zutun aber irgendwie hab ichs nicht geschafft beim Plattenhändler meines Vertrauens danach zu fragen. Der Zerozero Heini ist eh nicht mehr der CD-Verkäufer meines Vertrauens.
Der zockt einem gnadenlos ab, wenn man nicht aufpasst! So geschehen, als Simone sich die Dr. Woggle Cd bestellt hat.
35 Höger für so ne CD is mir dann doch zu viel. Alles was der auf Lager hat darf man kaufen. Sobald ers bestellen muss man die Finger davon lassen!
Andererseits kann man für Musik eigentlich nie zu viel Geld ausgeben...


Aber zurück zu Timid Tiger. Lange lange hab ich die Lieder auf meinem MP3 Player rauf und runter gespielt. Genau drei waren das. Genau die drei, die man auf Myspace runterladen konnte. Genau drei, die nach der Hälfte irgendwie einfach aufhörten.

Aber jetzt, jetzt kann man sich 3 GANZE Lieder anhören auf ihrem Profil. Sogar Miss Murray GANZ!
Unter anderem ein Cover von Britney Spears' "Womanizer" und das, liebe Leute, schlägt das Original um das bazillionfache!
Ausserdem gibts auf ihrem Blog auch sehr schöne Videos zu sehen. Ich lag zweimal weinend vor lachen auf dem Sofa und das will was heissen.


Eigentlich will ich aber hier nur eine sehr sehr gute Band ein Stückchen bekannter machen. Auch wenn nich viele Leute diesen Blog lesen..
Erzählt euren Freunden davon und die sollen ihren Freunden davon erzählen!

Und die Quintessenz wär dann, dass ihr ALLE auf ihr Myspaceprofil geht oder auf ihren Blog und sie ANSCHREIT, damit die endlich mal Konzerte in der Schweiz spielen kommen.
Das fänd ich sehr schön. Die Kooks waren live nämlich scheisse. Timid Tiger müssen abgehn wie ein Zäpfli. Vorallem wenn sie dann bald ihre neue CD am Start haben, die ich mir SELBER bestellen werde.
Ich würd sonst auch mein Wohnzimmer als Bühne zur Verfügung stellen oder so.

Die Myspace:
www.myspace.com/timidtiger

Der sehr zu empfehlende Blog/Homepage
http://timidtiger.com/blog/

Und noch ein Bildli, damit sie euch auch so schön sympatisch werden!

14.01.09
Was die Leute mir alles zutrauen!

Ich schwätz ja immer mal wieder gerne mit Menschen. Am besten mit ganz
viel verschiedenen Menschen, mit unterschidelichem Alter, anderer
Sprache und aus ganz vielen unterschiedlichen Sparten. Hauptsache nicht
gleichzeitig, sonst gibts ein Chrüsimüsi.

Ich unterhalt mich mit jungen Studenten, alten Musikern,
Drögelern in
den Dreissigern und sogar mit Bankern. Ganz einfach mit allen, die mir
in die Quere kommen und die ich irgendwie interessant finde.
Ich sprech mit Leuten die mich kennen, mit solchen die mich gerade erst
kennengelernt haben und mit solchen, die mich noch kennenlernen
werden.

Mit manchen diskutiere ich lauthals, mit anderen unterhalt ich mich
über irgendwelche belanglosen Sachen und mit wieder anderen streit ich
sogar. Irgendwie oder irgendwann taucht dann aber immer die Frage nach den
gegenseitigen Berufungen auf.

Dann muss ich erzählen, dass ich im Moment nicht wahnsinnig viel mache
und keine Ahnung habe, was ich in Zukunft machen werde.
Das ist der Zeitpunkt wo die Leute anfangen mich zu fragen was ich denn
will. Nachdem ich ihnen erläutert hab, dass ich es nicht weiss, fangen
sie an mich nach meinen Interessen und Talenten zu untersuchen um mir
dann einen für mich geeigneten Berufsweg vorzuschlagen.

Was da alles bei rauskommt ist schon erstaunlich!
Vom Stromer über Koch über Journalist über Grafiker über Musiker über
Mischpultmensch bis hin zum Studenten.
Wäre es nach meinen Mitmenschen gegangen wär ich all das und noch viel
mehr geworden.

Da wunderts mich nicht, dass ich keinen Schimmer hab, was ich wirklich
machen soll, wenn man mir so viel Zutraut. Wobei ich mir nicht mal die
Hälfte von all dem zutrauen würde, was auch besser so ist, weil ich
sonst noch aufgeschmissener wär!
Es ist aber auch wirklich nicht einfach, wenn man so viele
Interessengebiete hat wie ich. Und dazu auch noch scheisse gut aussieht.

Ach, die gut gemeinten Ratschläge meiner Mitmenschen steigen mir glaube
ich langsahm zu Kopf. Ist ja echt lieb, dass ihr mir alle helfen
wollt, rauszufinden was ich machen soll.
Aber eigentlich bringt das Ganze überhaupt nix. Ich weiss ja schon
lange was ich werden will. Ich weiss bloss nicht, wie ich da hin kommen
soll! Ihr könntet mir zur Abwechslung mal sowas sagen!

Als kleines Kind hab ich nie gesagt, dass ich genau das werden will,
weils alle wollten und ich schon immer gegen den Strom schwimmen musste.
Jetzt wollens zwar immer noch alle aber ich bin eh schlauer, toller und
seh besser aus als alle die.

Singen, ja das will ich! Und zwar tag täglich, Jahr für Jahr und
sowieso für immer!
Leckt mir am Arsch, ich mach doch nix rationales!
Let me entertain you!

Obwohl...Schreiben als Beruf wär zwar auch ganz nett...




DAS ist ein Scheissjob!

03.01.2009

3.Januar 009

To do is to be
To be is to do
Do be do be do.

Hurrah und so.

Jaja, es is schon 2009. Und jaja die Kollumne wurde in letzter Zeit nur spärlich mit geschriebenem beglückt.
Jahresrückblick und so kommt vielleicht, vielleicht auch nicht. Es ist im Moment enorm viel offen und eso.

Übrigens schreib ich das hier direkt so ins einschreibteil von dem Blogdings hinein. Wenns Fehler habt, dürft ihr sie
erstens behalten
und
zweitens mir am Arsch lecken. Oder mich.

Mir behagt das neue Jahr irgendwie nicht so ganz. Merkt mans?
Ich höckle zu Hause und frier mir ausnahmsweise mal nicht den Arsch sondern die Füsse ab. Arsch is näher an der Heizung.

Weil ich jetzt so keinen Bock zu gar nix habe, schreib ich mal wieder was und hoffe, dass Anschiss bei mir wenigstens gute Kollumnen hervorruft. Wenn dem nämlich so ist, dürft ihr Ärsche mich belästigen so viel ihr wollt, und ich schreib dafür was schönes.

Jaja, um was gehts eigentlich? Ahja.
Neujahr, das hammwa ja jetzt. Ich hab gefeiert und es war sehr amüsant und es war gäch und es war toll und trotzdem hab ich den Anschiss, kann mir das bitte mal einer erklären?
Auf alle Fälle war noch Altjahr ( wie : Altmüll, Altpapier, Altersheim, Ctrl Alt und Delete) als wir die Flasche Moscato (danke Raphi, er war enormscht fein, auch wenn ich schon wieder vergessen hab, von welcher Tante von den Nachbarn aus der Toscana die du kennst der schon wieder ist) betrachtet haben.

Der Raphi (schreibt man dich mit PH oder F?) hat dann mal den Korken angeschaut, und hat sich laut gefragt, wie der da eigentlich reinkommt, wenn der doch grösser ist, sobald man ihn mal rausgedreht hat.
Ich hätte ihm die Frage beantworten können. Ich habs Kim nämlich letzte Woche oder so schon mal erklärt. Das hab ich ihm auch gesagt.
Aber ich hatte keinen Bock zu erklären und die Theorie, die dadurch entstanden ist, ist sowieso viel schöner als die Wahrheit.

Das geht nämlich so:
Die Flasche wird um den Korken herumgegossen und unten wird so ein Löchli gelassen. Deshalb gehts bei so Flaschen unten auch immer nach innen (hä?!).
Auf alle Fälle müssen dann so arme Schweine von Fabrikarbeitern den Moscato dann mit so 150ml Spritzen da unten reinmächen. Immer schön langsahm versteht sich, weil ja sonst die Blöterli rausgehn, aber dennoch so schnell, das beim rausziehen der Spritze die Flasche noch so heiss ist, dass das Loch von alleine wieder zusammenschmilzt.
Oder so.

Ich hoffe ihr habt nix gelernt. Ärsche ihr.
Fickt euch ins Knie, mir gehts tiptop, es gibt nämlich nur noch eine Sache, die mich mehr nervt als mein eigener Anschiss.
Die Frage : Was isch looos?
Und der dazugehörige Mitleids-Hundeblick.
Schiebt euch den sonstwo hin. Aber verschont mich damit!
Ach, nach so einem Schreibanfall gehts mir prächtig gut. Ich glaub ich leg mich schlafen.
Sayonara.





Hell Yeah, ich war betrunken an Silvester!