01.02.2010

Leck du mir, hossa, Schnauz und Eurika!



Wenn die kommenden Wochenenden nur halb so gut werden, wie die letzten zwei dürfte ich den April wahrscheinlich nicht mehr erleben. Das Apero-Weekend mit den WSF in Vionnaz war ja schon einsame Spitze und kaum zu toppen, aber das vergangene Wochenende, hui, nun das ist nun wirklich nicht mehr zu schlagen. Zumindest hoffe ich das, weil ich sonst wirklich schwarz seh.
Freitag arbeiten, nach Hause kommen, Medis rein schmeissen, pennen bis elf, ab ins Merkker, Konzert gucken, Bier schlürfen, heimlaufen, Abstecher ins Go in, heimlaufen, pennen.
Samstag lange schlafen, Bus ins Probelokal, Farbe ins Gesicht, Carfahrt, Partyparty, Auftritt, Partyparty, Geburtstagspartyparty, Carfahrt, Ausladen, Carfahrt, Partyparty, Taxiwarterei, Feuersucherei, Taxifahren, Administrative Aufgaben erledigen, pennen.
Sonntag vom Telefon aufgeweckt werden, Spiegeleier essen, nach Wettingen laufen, Geburtstagspartyparty, nach Baden laufen, nach Zürich fahren, Archive hören, nach Baden fahren, schlafen.
Die Verben klingen für einen Aussenstehenden wahrscheinlich ziemlich langweilig, Verben sind ja an und für sich auch langweilig. Genauso wie Nomen an und für sich langweilig sind. Aber Nomen, Verben und das ganze Gedöns dazwischen zusammengewürfelt machen die Aussage ja erst interessant. Um euch das ganze dazwischen und alle Nomen erzählen zu können, müsste ich erstens noch alles Haargenau wissen und mir zweitens mindestens drei Tage Zeit nehmen.
Ihr müsstet euch dann wahrscheinlich sieben Tage Zeit nehmen, um den ganzen Schrott zu lesen und die Zusammenhänge richtig zu erfassen und das will ich ja keinem antun.
Jetzt pfeife ich dafür aus dem letzten Loch und freue mich nur noch auf mein NeoCitran und mein Bett. Wobei ich gar nicht weiss, welches mein letztes Loch ist.
Welches ist überhaupt mein erstes Loch?
Also zeitlich gesehen wär ja der Bauchnabel das erste Loch, weil's mich ohne dieses Loch ja gar nicht gäbe. Andererseits war der Bauchnabel ja gar noch kein Loch als er mir zum überleben verholfen hat. Dann vielleicht doch meine Röhre, die ich vor Entstehung des Bauchnabelloches  zum überleben gebraucht hab.
Ich schliesse jetzt Bauchnabel und Mund einfach mal als letzte Löcher aus. Zum Mund gehört dann aber auch gleich die Nase, weil Atemzufuhr ja auch via den zwei Mittig platzierten Löchern im Gesicht funktioniert.
Bleiben also noch Ohren, Augen, Pipiloch, A-aLoch, und das Kinder-loch.
Piercinglöcher lass ich jetzt mal grosszügig weg.
Welches dieser Löcher ist denn das letze aktive Loch überhaupt?
Wenn man tot ist sieht man nix mehr, man hört nix mehr, man kriegt keine Kinder mehr und Sex hat man auch nicht  auf freiwilliger Basis.
Bleiben noch Piss- und Scheissloch.
Ich hab mal gehört, dass Tote gelegentlich noch Furzen oder das letzte Wasser lassen. Also gibt es eigentlich zwei letzte Löcher. Demnach muss ich meine Aussage von vorhin korrigieren:
Ich pfeife aus den letzten Löchern.
Wie man durch diese zwei Löcher jedoch pfeifen soll ist mir nach wie vor Schleierhaft.



Ah deshalb kann ich damit nix anfangen.

Edit Piaff: Der schlaue Herr Kohlbach meint zu wissen, das der Mensch sich um den Darm herum entwickelt. Damit würden sich dann ja alle Fragen ufzmol vonnelei beantworten.

19.01.2010

Gar nix.

Ganz ehrlich?

Gar nix. Niente, nada, nichts. Nicht ein kleines bisschen. Heute bin ich ausser Funktion. Ich fühl mich so doof wie selten und alles was ich grad im Moment versteh ist, wieso man bei unausgereiften Ideen sagt, sie würden in Kinderschuhen stecken.
Heute stecke ich höchstpersönlich in Kinderschuhen. Die Schultüte und das bescheuerte Baseballcäppi sind auch mit von der Partie.


Soll mir nochmal einer erzählen, Weisheitszähne hätten nix mit Verstand zu tun.
Seit die Frau Übernickel mir eines dieser Teile notfallmässig raus operiert hat fühl ich mich nur noch bescheuert. Zwar spuck ich mittlerweile kein Blut mehr, aber was ich sonst so nuschle könnt ich genauso gut lassen.


Wenn die mit der grössten Klappe das Maul nicht aufkriegt ist sie voll durch den Wind.
Schlagfertigkeiten bleiben aus, weil ich nicht sprechen will, wenn’s nicht unbedingt nötig ist. Lachen tut sowieso weh, also wird die Mimik gänzlich weggelassen oder das Gesicht zu einer hässlichen, einseitigen Fratze verzogen.


Ich glaub quasseln ist mein Ventil, meine Entscheidungshilfe und deshalb steht in meinem Kopf momentan alles in der Warteschlange.


Zu allem Überfluss hab ich auch noch das Gefühl, meine linke Kopfhälfte sei schwerer als die andere, weil da nämlich noch ein Weisheitszahn übrig ist und sich einsam fühlt. Einsamkeit wiegt ja bekanntlich schwer.
Wenn ihr mich also mit schiefem Kopf, bleichem Gesicht und finsterer Miene durch die Gegend stolpern seht: bloss nicht ansprechen! Es könnte sein, dass ich euch blutig schlage oder beschimpfe, damit ihr abhaut.

Keine Angst, diese Phase ist vorübergehend.



Meine zukünftige Mitbewohnerin hat nen Hamster..Naja, macht ja nix, ich hab schliesslich auch nen Vogel.

06.01.2010

Hol's Stöckli Fido!

Um der Bärbel einen Gefallen zu tun mach ich den Seich und mach mich zum Hund.
(Ersetze die Wörter: Sophie, Sau)
Ich kenne übrigens auch nicht 5 Bloggende Menschen. Oder vielleicht doch.
Schaunwamal.






Was hast Du 2009 zum ersten Mal getan?
Ich hab zum ersten mal das RaR und das St.Gallen besucht und ahja, in einem 5Stern Hotel für umme gepennt.

Was hast Du 2009 nach langer Zeit wieder getan?
 
So lange gibt’s mich gar noch nicht, imfall! Aber ich glaub Seifenblöterli hab ich vorher schon lange nicht mehr so viele produziert.

Was hast Du 2009 nie getan?
Böötli fahren auf dem Thunersee!!! Artig sein.

Dein Wort des Jahres?
Schwer, schwer. Meine Wörter ändern sich monatlich, nicht jährlich. Bezogen auf den Dezember wärs dann wohl „Fonzie“ oder „Sausage“ oder „Hooooooooong!“
Oh, "Dammisiech"
, "Himmelarschundzwirn" sowie "Bullshit" sind auch ganz vorne.

Deine Stadt des Jahres?
Bern/Frankfurt/Weinheim
Ja, ich weiss dass das Städte sind.

Anzahl Alkoholexzesse?
Der Sinn an Alkoholexzessen ist es ja wohl sich nachher nicht mehr daran zu erinnern, oder?

Haare länger oder kürzer?
Beides. Die Dinger wuchern wie blöd.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Kurzsichtiger. Bald klau ich euren Flaschen den Böden!
 
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, schliesslich hab ich ja auch mehr. Auf der anderen Seite hab ich auch mehr zu zahlen.

Höchste Handyrechnung?
300.- Aber da war n Neues Händy mit 250Fr drinnen.

Krankenhausbesuche?

uno

Verliebt?

Mal ja, mal nein. Aber eigentlich immer wenn ich in den Spiegel schau.


Getränk des Jahres?
Eistee, Sirup und Müllerbräu

Essen des Jahres?
Nudeln mit Maggi oder Cordonbleu. Oder so. Mann ich ess JEDEN Tag öppen drü mal, wie soll ich mich denn da an alles erinnern?? Ah meine Lasagne is auch echt gut. Oder das Lammnierstück – das war ein Traum sagicheuch!

Most called person?

Ich HASSE telefonieren, aber warscheinlich wars Kim oder der Notarzt.


Die schönste Zeit verbracht mit?
Ganz vielen neuen Menschen. Mit Badenern, Bernern, Deutschen, Glarnern, Luzernern…etc. Und natürlich alten Freunden.
 

Die meiste Zeit verbracht mit?
Musik – as usual
 
Song des Jahres?
Nicht zu beantworten. Jahresanfang hätt ich wahrscheinlich irgendwas von Gogol Bordello gesagt.  Gegen Ende gibt’s ein Stechen zwischen Paramore und Trummer. Davor war dann noch Barbershop Girl von Dr. Woggle and the Radio.
 
CD des Jahres?
Ich hab mir dieses Jahr lauter gute CD’s gekauft, daraus einen Mehrbesseren zu wählen ist unmöglich.

Buch des Jahres?
Die Andouillette oder Etwas Ähnliches wie die Göttliche Komödie“ von Gion Mathias Cavelty

Film des Jahres?
Mann das wird einem hier nicht einfach gemacht,hä! Adams Apfel is sicher ganz vorne dabei. Bube Dame König Gras fand ich auch mal wieder lustig.
Mein absolutes Highlight war aber natürlich 2012. Ähh…moooment.


TV-Serie des Jahres?
Endlich mal was einfaches! „So gut wie tot“ Heeerrrlich! Kann ich nur jedem empfehlen, der auf depressiv morbiden Zynismus steht.

Erkenntnis des Jahres?
Giraffen machen Tatsächlich „Hoooooooong!“ und die Kreis 4 Wurst ist nicht nur ein Mythos. Aber das sind eher die Erkenntnisse vom Dezember.
Allgemein? Ich mag Menschen und Musik.


Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Die Tatsache, dass es den Garage-Wednesday nicht mehr gibt, Arbeitslosigkeit,  Intoleranz.

Nachbar des Jahres?

Rachel und Harry, weils die einzigen 2 sind. Der Antinachbar is übrigens der Arsch, der im Haus über uns wohnt und dessen Aussenlicht schon angeht wenn ne Maus durchhuscht. Das ist nicht förderlich für Monsters Schlaf!

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Der Weinheim/Hanau/Frankfurt Besuch war ganz toll. Allgemein alles mit Musik war gut. Subersiv Festival. Hach da kann ich tausende von Dingen aufzählen. Monster haben selten schlechte Ideen und Entscheiden tun sie sich auch immer richtig.

Schlimmstes Ereignis?
Weissichnich, Willichauchnich. Ich bin optimist lasst mich in ruhe mit der Kacke.

Schönstes Ereignis?
Am schönsten ist es immer, wenn ich daran denke wo mich die Musik schon überall hingeführt hat und welch grossartigen Menschen ich durch sie kennengelernt hab.

2009 war mit einem Wort?
Zweitausendundneun.



23.12.2009

VerGessen

Zur Weihnachtszeit wird den Medien glaub regelmässig langweilig. Oder sie wollen mich im Auftrag der Zensurbehörde ärgern.
So genau weiss man ja nie, welche Ziele und Absichten die Medien so verfolgen
 
Irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr oder manchmal auch vor Weihnachten und nach Neujahr wird in allen erdenklichen Zeitschriften und Fernsehsendungen das Thema Abnehmen aufgegriffen.
 
Und wie immer interessiert es mich überhaupt nicht. Beinahe noch weniger als mich i-Phones interessieren.
Es steht ja im Prinzip auch immer genau das gleiche da. Es variieren höchstens die Schwerpunkte.
Mal sind es die bösen Kohlehydrate, mal die unzählbaren Kalorien oder die schwabbeligen Eiweisse. (Wenn ein Ei übrigens Salz statt Zucker nimmt ist das nicht verkehrt, es ist einfach die Eiweise.)
 
Das Thema hat nicht mal mehr nen Bart, das Thema hat Ganzkörperbehaarung!
Und trotzdem schaffen es diverse Frauenzeitschriften, das Internet, die Flimmerkiste und Zeitungen es immer wieder den Leuten das Thema schmackhaft zu machen.
Wobei schmackhaft die komplett verkehrte Wortwahl ist.
 
Was mich ja am meisten wundert ist die Tatsache, dass jeder geistig zurückgebliebene fünfjährige weiss, wie und weshalb man zunimmt.
Wie man hingegen abnimmt, davon scheint keiner auch nur den geringsten Anflug einer Ahnung zu haben.
 
 
Seid ihr wirklich alle so bescheuert? Hat euch das ewige CO2 Gelabere den Kopf vernebelt oder habt ihr das Gefühl, dass euch Obama mit seiner Gesundheitsreform die Pfunde einfach so runter schnippt?
 
Weil Weihnachten ist will ich jetzt mal nicht so sein und euch nicht weiter beschimpfen.
Stattdessen verrat ich euch zwei-drei Abnehmtips aus des Monsters Kaffeklatschkistchen. (Gibts eigentlich eine Verkleinerungsform von Truhe? Trühchen?)
 
1. Scheissen
Ein Durchschnittsmensch bringt mit seinem Kack nämlich an die 150 Gramm auf die Waage. Danach wiegt man garantiert weniger! (Vegetarier bringen anscheinend sogar stattliche 350 Gramm zu Stande!)
 
2. Unnötige Organe raus operieren lassen
-1x Blinddarm 10-40 Gramm
-1x Niere 120-200 Gramm
- 1/2x Leber (eine ganze wiegt etwa 1,5kg aber man kann auch mit ner halben leben) 500-700 Gramm
- 2x Mandeln 10 Gramm
 
3. Bettdecke mit Blei füllen
Man wird zwar nicht unbedingt leichter, aber garantiert dünner, wenn man auf Rücken oder Bauch schläft.
 
4. Mit essen aufhören
Funktioniert garantiert und ist auch die einzige Methode, die absolut kostenlos ist!
 

 
 
Letztens ist mir übrigens was tolles passiert.
Es war Samstagabend und ich hatte ein bizli Stress (jeder der mich etwas besser kennt, weiss das ein bizli Stress für mich heisst: Alles unter rennen ist zu langsam!).
Aus irgend einem Grund musste ich noch schnell in die Waschküche und auf dem ersten Treppenabsatz wär ich um ein Haar ausgeschlipft und die steinerne Treppe hinutergepurtzelt.
 
Ich hab mein Tempo darauf hin drastisch verlangsamt und mir gedacht "Wär jetzt schon noch scheisse gewesen, wenn du die Treppe hinunter gefallen wärst, dir den Kopf blutig und das Schienbein blau geschlagen hättest. Dann würdest du da jetzt liegen auf der Treppe, halb tot und nicht mehr fähig sein, rechtzeitig zu kommen, geschweige denn dir das Konzert im Stehen anzusehen."
In genau diesem Moment bin ich ausgerutscht und den zweiten Treppenabsatz runtergepurzelt.
 
Autsch! In jeder Hinsicht.






11.12.2009

Subversiv Records Birthday Bash

9.12.009
Eigentlich wollt ich ja so was wie ne Liveberichterstattung durchgeben, aber der Donnerstag muss jetzt halt auf Papier.
Das liegt daran, dass der Ralf erst morgen kommt und ich keine Lust hab, meinen ganzen Kram, zudem auch das geliehene Japanerbuch zählt, heute schon mitzuschleppen.


Wer Subversiv Records nicht kennt sollte jetzt mal ganz schnell seinen fetten Arsch lüpfen und rausfinden, wer oder was das ist.
Meine Liebe zu diesem Label ist ducht die Fuckadies entstanden und näher geh ich jetzt nicht darauf ein, weils wahrscheinlich ziemlich viel Papier in Anspruch nehmen würd und sowieso viel zu lange dauert.


Und jetzt, tja jetzt feiert diese Institution sein 15jähriges Bestehen und das Monster empfindet es als Muss sich die vollen vier respektive fünf Tage dieser Riesenparty zu geben.
Aus diesem Grund hab ich mir auch extra 2 Tage frei genommen.
Den Auftakt macht heute der Film, über den ich jetzt noch nix sagen kann, weil ich ihn ja noch gar nicht gesehen hab.
Ich habe sogar ganz gegen meine Natur soweit geplant, dass ich meinen Schlafplatz für heute Nacht schon jetzt bekannt geben könnte.
Mach ich jetzt aber nicht und sag einfach : Messi Leo!


Ab Morgen bin ich dann in der Jugi Bern anzutreffen wo sich Ralf und ich ein zeitweiliges Zimmer erkauft haben.
Das wird guuuuut – das wird saugut!!!




10.12.009
Voilà – wunderbar, as expected.
Absofort gibt’s elektronische Einträge, weil ich jetzt mit einem Zwischenstopp in Aarau nach Hause geh um meinen Gerümpel zu holen.
Der Auftakt gestern war wie erwartet phänomenal.
Die Twobadours gaben den Startschuss mit einem kleinen Ständchen von circa 5 Liedern.
Die zwei Badouren sind erstens sehr schön anzusehn und machen zweitens nette Musik.
2 Körper, 4 Beine, 1 Musik – Beide Fusspaare steppen einen anderen Takt und trotzdem ist keiner falsch.
Wieso geht das im alltäglichen Leben bloss so oft schief?


Der Film dann war…naja subversiv halt.
Die Bilder sind sehr schön eingefangen und zwei, drei Brüller gibts auch noch obendrauf.
Ich glaube der Streifen wär sogar solchen zuzumuten, die mit dem Label gar nix am Hut haben.
Allein schon für die Aufzeichnungen der ersten „Bandversuche“ würde sich der Eintritt lohnen! Mir war bis anhin nicht klar, dass man aus einem Topfdeckel und einem Unihockeyschläger ein Hi-Hat basteln kann.


Also Kinder – kaufen, kaufen, kaufen!
Oder kucken gehen, der läuft nämlich noch irgendwann im Januar in der „Cinematte“.


Danach haben die Monofones den Begriff Stubenhocker neu definiert.
Um diese Band wirklich sehen zu können bräuchte man eigentlich 3 paar Augen, oder besser noch sieben.
Da wird rumgerannt, angepöbelt, umgefallen aber vor allem musiziert.
Was passiert, wenn man in der fordersten Reihe filmt, kann ich euch anhand Leo’s Versuch gerne zeigen, wenn er mir den das Video gibt.


Jetzt weiss ich auch endlich, wie Kabelsalat entsteht.
Ein wirklich toller Start das ganze, vom Menschlichen will ich hier gar nicht sprechen, weil wahrscheinlich jeder, der schon mal in Bern gewesen ist weiss, wie herzlich diese Menschen sind. Da fällt mein Ecken, der eben ab ist gar nicht mehr so schaurig auf.


Nur eine Frage stellt sich mir nach diesem Abend:
Was ist der „Arschborn“???


Macht euch übrigens schon mal darauf gefasst, dass ich euch JEDE Band die ich bis Sonntag sehen werde so gut finden werde, dass ich sie euch empfehlen muss.
Empfehlenswert bis jetzt sind ähm, die Twobadours, der Film und die Monofones.
Toll oder?








11.12.09
Jetzt hab ich schon den ganzen alten Seich abgetippt und hab grad keine Motivation noch mehr zu schreiben. Aber ich kann euch schon mal ein paar Bilder vom gestrigen Abend präsentieren.
Ah und von unserem heutigen Ausflug in den Schuhladen.




















29.11.2009

Mittel- Titel- und Ratlos

Wahrscheinlich sollte ich jetzt nicht darüber schreiben.
Auf den Sack geht das Thema sowieso schon allen und ich weiss eigentlich auch nicht, was ich schreiben soll.
Ich weiss nur, dass ich unsagbar enttäuscht bin. Enttäuscht und wütend.
Ich könnte schreien, aber das hilft jetzt auch nix mehr.


Die Standartphrasen vonwegen "Was kommt als nächstes, ein Bügelbrettverbot?" lass ich jetzt prinzipeill weg, es hat ja doch keinen Sinn.
Und sowas an einem Sonntag, an dem man sich ausruhen und die Sonne geniessen sollte, die ich für meinen Teil heute sowieso nicht gesehen hab.

Aus irgend einem Grund, wollte ich heute nicht so recht aus dem Bett raus und als ich dann den Fernseher eingeschaltet habe, wusste ich auch weshalb.


Ich muss jetzt raus und meine Wut an irgendwem auslassen, oder mit Menschen reden, die zur Abwechslung mal die gleiche Meinung teilen wie ich.

Was für ein schwarzer Tag.

26.11.2009

Geiz ist geil


Manchmal wird mir etwas zugetragen. Leute tragen mir Dinge zu, oder die Zeitungen. Zwischendurch trägt mir sogar der Pöstler ein Päkli zu, woran ich immer enorm Freude habe. (Ja das ist eine indirekte Aufforderung an euch, mir Päkli zu schicken.)
Ich weiss nicht, ob Menschen einem auch etwas abtragen können, aber wenn dann tät mich mal wundernehmen, wie sowas aussieht.
Heute wurde ich allerdings weder aus- noch abgezogen oder abgetragen oder weiss der Geier, ich hab vergessen wie ich den Satz beenden wollte.
Jänu.

Fang ich halt nochmal neu an.

Also heute auf alle Fälle wurde mir erzählt, oder viel mehr wurde ich darauf hingewiesen, dass der Saturn einen neuen Ring entdeckt bekommen hat. Das Deutsch am Satzende stammt übrigens nicht von mir, aber "etwas gefunden bekommen" sollte meiner Meinung nach in den Duden aufgenommen werden.
Item. 


Ich soll anscheinend was drüber schreiben. Wenn man mich übrigens bittet über etwas zu schreiben tu ich das meistens, wenns mir plausibel oder eben aplausibel erscheint. (Heute ist glaub der Tag des schönen Deutsches. Was ist denn nun das Gegenteil von plausibel??)
Meistens vergess ich allerdings, worüber ich hätte schreiben sollen, also seid nicht enttäuscht, wenn ihr mir mal ein Thema vorgeschlagen habt und ich hab nie drüber geschrieben.


Eigentlich ist mir auch schnurzpiepegal, wie viele Ringe der Saturn jetzt hat oder eben nicht. Vielleicht dürfen Planeten ja mehrmals heiraten und der Ring ist gar nicht so eine spektakuläre Neuentdeckung sondern das Zeugnis von einer erneuten Planetenhochzeit.


Solange ich an mir nicht einen weiteren Speckring entdecke ist mir das eh wurst. Wäre mir warscheinlich auch wurst, wenn ich einen entdecken würde. Wurst. Ich hab grad spontan total lust auf Wurst, obwohl ich Wurst eigentlich gar nicht eso gern habe.
Kann mir bitte jemand einen Gürtel mit Würsten drauf machen? Dann würd ich mich genau so wie über die Päkli über den Wurstring um meine Hüfte freuen.
Oder Wurstringgürtel in Päkli verpacken und mir zutragen lassen.



Eines hat dieser Post allerdings gebracht. Mir ist aufgefallen, warum ich nie über Dinge schreibe, die Leute mir vorschlagen.
Ich machs ja sowieso nicht. Selbst wenn ichs versuche.


Ist aber auch ein saublödes Thema jetzt grad. Schlagt mir mal was nettes vor! Fischragout oder so.


Ah mist, jetzt ist genau 22.00 und die Cooptankstelle schliesst soeben. Muss ich mir halt morgen zum Zmittag eine Wurst kaufen gehn.
Wurst for President! (Oder aber auch Wurst vor Kukident - anderstrum ists grusig)





Es gibt doch tatsächlich einen Blog, der einem alles Wissenswerte über die Wurst vermittelt!
Bei Wurst während der Schwangerschaft ist übrigens Vorsicht geboten!



Ps. Der Leo ist schuld an dem ganzen Umengewurste!




17.11.2009

Nesquiik - Schweinisch gut.

Der Pressesprecher von Nestle lässt verlauten, dass sie sich dem Thema Schweinegrippe sehr wohl bewusst sind und handeln wollen.
Jetzt nur kurze Zeit im Handel -Nesquik Schweinegrippe-Pöppös.
Jedes einzeln steril verpackt und absolut keimfrei.
Gratis zu jeder Packung gibts einen lustigen Mundschutz mit Schnurbart drauf.
En Guete!


Tobleronemousse

Telefonkabinen waren früher wahrscheinlich nicht nur zur Verständigung im Notfall vorhanden, sondern sie haben unterstützt, was mir so lieb ist.
Heute mit dem Handy ist es schon beinahe so selbstverständlich, so dass man das Wort eigentlich neu definieren müsste.
Vielleicht wurde es insgeheim auch schon neu definiert und keiner hats gemerkt.
Kann ja mal passieren sowas. Vielleicht gibt es ja auch Menschen, die das gleiche tun wie die zwei Frauen, die sich Namen für die Ikeamöbel ausdenken, nur umgekehrt. Wortdefinator. Phoa, wer sowas in seinen Lebenslauf schreiben kann - aber hier, aber hallo!
 
Auch wenn ich mit meiner Agenda vielleicht manchmal den genau gegenteiligen Eindruck mache, bin ich es schon sehr.
Man könnte es schon beinahe als meine Lebenseinstellung bezeichnen.
Meine Agenda hilft mir eigentlich eher noch dabei, als dass sie wie bei anderen Leuten dagegen hält.
Was in meinem kleinen Büchlein steht ist nämlich keineswegs verbindlich.
Bis auf die Geburtstage, die ich jedes Jahr aufs neue fein säuberlich in den frisch gekauften Terminplaner übertrage und doch immer vergesse.

 
Das Buch dient bei mir auch eher zum halten der Vergangenheit als zum planen der Zukunft.
 
Um meine Agenda und die Art, wie ich sie führe geht es hier aber gar nicht. Es geht um Spontanität und Leute, die sie kaputt machen und mich damit hässig.
 
Zum Beispiel Facebook.(Oh gott, ich hätte nie gedacht, dass ich mal über Facebook schreiben würde!)
Facebook hat aber einige sehr schöne Eigenschaften, zum Beispiel eben, dass es sehr viel Platz für Spontanität bietet.
Man kann spontan mal wieder einen Status von jemandem kommentieren, den man lange nicht gesehen hat.
Spontan kommentiert der zurück und spontan trifft man sich noch am selben Abend.
 
Auch der Status selber, ist bei mir eigentlich immer relativ spontan. Deshalb wechsle ich den auch so häufig - weil ich so schampar spontan bin. hähä.

Aber letztens hat doch tatsächlich jemand gemeint : Jetzt geh ich Heim und bevor ich ins Bett geh mach ich noch den und den Status und du kannst ja dann das und das kommentieren.
 
Ich habe nicht kommentiert. Ich hab aber auch nix gesagt. Innerlich jedoch hab ich ein bisschen gegrollt. Sollen sich die Menschen von mir aus alles mögliche verplanen!
Aber mich, ausgerechnet mich da miteinzuplanen - dass könnt ihr euch abschminken.
 
Monster sind nicht planbar.
Monster wollen sich kurzfristig umentscheiden können.
Monster wollen nicht schon drei Monate im Voraus irgendwo zusagen müssen.
Monster wollen Autostop machen, sich in Konzerte schmuggeln, OpenAirs alleine besuchen, Biere spendieren und Menschen umarmen.

Am besten rechnet man einfach nicht mit dem Monster und freut sich dann, wenn es doch kommt. Denn wie schon beim Thema Interlaken erwähnt: Wenn ich dann mal zusage, erscheine ich auch - es sei denn ich habs vergessen, weils schon ein halbes Jahr her ist.
 
Wenn übrigens jemand spontan Lust hat mir ein Tobleronemousse zu machen tät ich mich planmässig sehr freuen.
 




14.11.2009

Minarett

Das Quartett mit den schönsten Minaretten der Schweiz.
Jetzt Limited Edition mit Kriegsmaterialien erhältlich!




(Freigegeben ab SVP Grossratsalter)