30.11.2010

Fettig luschtig!


Ich könnte mit Paint selbst SVP-Wahlplakate erstellen.

25.11.2010

AMaising!

Gespräch zwischen meinem Verdauungstrakt und einem Maiskorn. Eher nix für Leute mit Kopfkino.
Maiskorn: Hallo
Verdauungstrakt: Name?
Maiskorn: Maiskorn
Verdauungstrakt: Hmm..Maiskorn?
Maiskorn: Jep
Verdauungstrakt: Schon mal hier gewesen?
Maiskorn: Joa, schon öfters..
Verdauungstrakt: Tut mir Leid, du stehst nicht in den Unterlagen.
Maiskorn: Wie jetzt „nicht in den Unterlagen“?
Verdauungstrakt: So wie ichs sage, du stehst nicht drin. Was nicht auf meiner Liste steht wird nicht verdaut.
Maiskorn: Schau mal unter „K“ wie Korn
Verdauungstrakt: Nein, tut mir Leid. Du stehst nicht drin.
Maiskorn: Versuchs mal mit meinem lateinischen Namen „Zea mays“
Verdauungstrakt: Wenn ichs dir doch sage. N-i-c-h-t a-u-f d-e-r L-i-s-t-e
Maiskorn: Alter, ich bin hier sozusagen aufgewachsen, was soll jetzt der Scheiss?!
Verdauungstrakt: Keine Unterlagen, keine Verarbeitung. Wenn ich dich jetzt bitten dürfte, dich umgehend zum Ausgang zu begeben.
Maiskorn: Nix da, ich bleibe! Im Leben werd ich nicht unverdaut aus diesen Innereien herausgehen!
Verdauungstrakt: *murmelt etwas unverständliches in sein Mikrofon am Hemdkragen*
In der nächsten Minute rückt eine Truppe Kolibakterien an, und befördert das immer noch zeternde Maiskorn unsanft zum Ausgang.
Maiskorn: „DAS LASS ICH MIR NICHT GEFALLEN! ICH KOMME WIEDER, MACHT EUCH AUF WAS GEFASST!!!!“

Also manchmal hasse ich die strikte Bürokratie meines Magens. Elende Maiskorndiskriminierung!





10.11.2010

Immer wenn der kleine Hunger kommt...

Weil Paint und ich gute Freunde sind <3

09.11.2010

Es geht

Manchmal geht’s einem gut, manchmal geht’s einem schlecht. Manchmal geht’s bergauf, manchmal geht’s bergab. Gewisses geht überhaupt nicht, anderes geht einem gegen den Strich. Ein anderer wiederum lässt sich da eher gehen. Teil Menschen können gar nicht gehen. Von manchen wünschen wir uns, sie wären nie gegangen und wenn uns dann jemand fragt, wies uns geht dann antworten wir:“Es geht.“

Was geht eigentlich ab, wie soll das gehen? Geht’s noch?

Ich krieg langsam aber sicher ein leichtes gehhädder mit dem Wort. Das kann doch nicht angehn, dass man ein einziges Wort für so viele Sachen verwenden kann.

Geh du alter Esel hole Fische – für die Dur-Tonarten mit #-Vorzeichen.
Ah geh? Ja doch, mol, mol! Ist wirklich so.

Ich sperr den Gehparden ins Gehhäge um nachher ein 5Gehngemenü daraus zu zaubern. Gehnehmigt ist sowas zwar nicht und es mag sich manch einer angehekelt fühlen bei so einem Gehdanken, aber was will man machen? Fleisch ist Fleisch, gehgessen wird’s so oder so. Ob nun gehpökelt, gehsalzen oder gehbraten.
Gehstern habe ich gehträumt ich hätte abgehlaufene Salami gehgessen.



Aber gehnug jetzt. Ich geh.

Nur eine Bitte hab ich noch zum Schluss.
Bleib doch das nächste Mal einfach hier.





Es scheint, als sei sie etwas aufgehgangen, vom wenigen Gehn.

15.10.2010

Keine Party ohne Olaf

Gestern Abend hatte ich eine wunderbare Idee für ein Partyspiel.
WC-Rot-Liecht-Stop!

Wer grad auf dem Häuschen war muss sich mit dem Rücken zur wartenden Meute stellen und „Rooooot, Liiiiiieeeecht…………STOP!“ rufen und sich bei Stop umdrehen.Dabei darf er sich zwischen „liecht“ und „STOP!“ so viel Zeit lassen, wie er will. Die Wartenden dürfen sich dem Rotliechtstöppler solange nähern, bis er STOP! Gerufen und sich umgedreht hat, dann müssen sie regungslos stehen bleiben. Wer vom Rotliechtstöppler bei einer Bewegung gesehen wird muss sich wieder ganz hinten anstellen. Wer den Rotliechtstöppler als erstes an der Schulter berührt darf aufs Klo und wird nachher selber zum Rotliechtstöppler.

Jaman, so macht Anstehen Spass!


Apropos Anstehen. Vorhin, also just gerade eben wurde im Coop rückwärtsgeshoppt. Echt jetzt! Ich hab gleich 3(in Worten DREI!) Leute gesehn, die unabhängig von einander ihre Sachen aus dem Körbli wieder ins Regal eingeräumt haben.
Vielleicht wars ja n Flashmob und es haben nur 3 mitgemacht.
Ich war auf alle Fälle ziemlich zunderopsi.





Kann ich bitte mal die Milch haben?

Ich würde in unserem Garten gern einen Irrgarten anlegen. Einen echten Irrgarten, in dem man sich so richtig verirren kann, nicht nur so ein pseudo Heckenwirrwar, wo man im Falle einer Verirrung einfach durch oder über das Gebüsch hüpfen kann. Durch Flachs und Flieder sowie Ligusterhecken springen macht im Übrigen nur dann Spass, wenn kein Zaunpfahl dahinter steht, aber das ist eine andere Geschichte.


Ich hätte da auf alle Fälle schon eine prima Idee, die Irrgarten Irrgänger schön auf ihrem Irrweg zu halten. Statt aus Mais oder sonstigem Gestrüpp besteht das Labyrinth aus meterhohen Käfigtürmen. In den Käfigen wiederum wohnen nur Tierbabys. Bébipandas, Bébitiger, Bébikatzen, Bébiwale, Bébiluchse, Bébiblindschleichen, Bébileguane, Bébihunde, Bébipferde, Bébikühe, Bébiregenwürmer, Bébihamster, Bébianakondas, Bébidelfine, Bébifaultiere, Bébilimure, Bébiaffen, Bébilöwen, Bébirihnozerösser, Bébikrokodile, Bébischildkröten, Bébipinguine, Bébieisbären, Bébipapageien, Bébignus, Bébikamele, Bébiwölfe, Bébitauben, Bébigiraffen, Bébibären, Bébihasen und noch viel mehr Bébitiere.


Wahrscheinlich gibt das dann zwar einen riesen Geplärre, aber das ist in einem Irrgarten eigentlich nur förderlich, schliesslich will man sich verirren und jegliches Rufen nach Hilfe oder Geräusche der Aussenwelt, die den Weg verraten könnten, wären Beschiss.


Um die Beseitigung der Tiere, die schon das Teenager Alter erreicht haben müsst ich mich auch nicht kümmern, denn wer das Labyrinth betritt kriegt einen kleinen Kugelgrill auf Rollen, sowie ein Gewürz- und Marinadensäckchen mit auf den Weg, womit er dann die Teenagertiere zubereiten darf – ja sogar muss.


Zwischendurch kommt es natürlich vor, dass sich jemand so hoffnungslos verirrt, dass er den Ausweg seiner Lebtage nicht mehr findet. Allerdings kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als zwischen kleinen, possierlichen, putzigen Tierchen qualvoll zu verenden.


Leider ist unser Garten nicht gross genug für das Vorhaben. Schade.




12.10.2010

Like Button für Freunde

Unglaublich aber wahr – das allwissende Wikipedia hat keine Erklärung zum Wort Freunde parat. Über Filme, Kinderbücher und Schriftstücke aus dem 18Jahrhunder sehr wohl, aber keine Erklärung zu unseren alltäglichen Freunden.
Da gibt es also einen Ausdruck, den die meisten Menschen Tag für Tag verwenden und keiner scheint eine Erklärung dafür zu haben, was er eigentlich aussagt.
Aber um ganz ehrlich zu sein, ich weiss es auch nicht. Deshalb hab ich überhaupt erst auf Wikipedia nachschlagen wollen.
Ich habe nämlich keine Ahnung, wie ich Menschen in Freunde, Bekanntschaften und Fremde einteilen soll.
Ist die Freundin vom Barkeeper, mit der ich kurz 4-5 Worte über die Zapfgeschwindigkeit ihres Geliebten geschwatzt hab immer noch eine Fremde, oder gilt sie schon als Bekanntschaft? Gilt sie am Ende erst dann als Bekanntschaft, wenn wir uns beim nächsten Mal wiedererkennen?

Und dann Freunde. Sind Freunde ausschliesslich die, die ich auch nachts um 4 noch anrufen kann, um ihnen mein Herz auszuschütten? Weil wenn das so wär, dann gäbts auch Leute, die ich überhaupt nicht so wahnsinnig gerne mag in meinem Freundeskreis. Wiederum gäbe es Menschen, die ich sehr wohl sehr gerne mag, die aber nicht als Freunde zählen würden.
Oder hat es etwas mit der Häufigkeit zu tun, in der man gewisse Mitmenschen sieht? Dann wären gewisse Buschauffeure allerdings auch meine Freunde und andere, die ich aus Zeit- oder Entfernungsgründen selten bis nie sehe mir nicht nahestehend.
Sind Freunde die, von denen man den Nachnamen, die Telefonnummer und Adresse kennt?
Wenn Freunde solche sind, die einem gut tun, dürfen sie einem dann nicht traurig machen?

Ja verdammt, wie definiert man Freund? Wieso ein Wort verwenden, das sowieso jeder anders definiert? Damit ist doch keinem geholfen. Wenn man es zu oft hintereinander sagt, verliert es nämlich wie alle anderen Wörter die Bedeutung.

Freund wird höchstwahrscheinlich ein Gefühl sein. Man müsste es also genau genommen klein schreiben.

Ich wäre für eine Neukreierung des Wortes Freund. Natürlich dürfen alle, die Freund perfekt definieren können das Wort weiter verwenden. Ich für meinen Teil nenne euch aber ab sofort „Liebhabten“. Das würde nämlich ganz einfach Leute beschreiben, die ich lieb hab.

Du bist übrigens auch ein Liebhabt. Ich hab nämlich alle Menschen lieb, die meinen Blog lesen.


Der Eimer ist in diesem Fall sein Liebhabt.

01.10.2010

Wankdorf

Heute in den DRS3-Nachrichten:„…soll regulieren, wie viel Milch die Bauern produzieren dürfen.“
Dass jetzt sogar schon Bauern Milch geben, dass wusst ich nicht. Jetzt ist mir allerdings klar, weshalb die Milchpreise im Keller sind – bei der Überproduktion!


Ich glaub, dass ist nicht mehr besonders recently.

29.09.2010

Dornmöschen ist kein guter Pornoname

Letzte Woche oder vielleicht auch vor zwei Wochen lag eine Kiste mit Äpfeln im Bus. Erst dachte ich, da bringt irgend ein Bauernsohn seinen Mitarbeitern frische Äpfel vom Hof, doch diese Annahme musste ich wieder verwerfen, als die Bussfahrerin einer Aussteigenden Person einen dieser Äpfel angeboten hat.

„Nähmed si doch en Öpfel mit, die sind gratis.“
Gratis Äpfel? Wieso?
Bei der RVBW gibt’s doch ausser Verspätungen nichts gratis. Ja oke, ich geb zu, die Busse bei uns sind schon easy pünktlich. Aber vor allem auf den Linien 7, 3 und 9 darf man prinzipiell davon ausgehen, dass man mit den von der SBB vorgeschlagenen Verbindungen den Zug verpasst.
Ich verstehs zwar absolut nicht, warum die Busse schon bei meiner Haltestelle Verspätung haben, weil der Stau meines Wissens erst nach oder genau bei meiner Einstiegsmöglichkeit anfängt.

Henu, das ist ja eigentlich auch egal. Wenn mans weiss und nicht ganz so verpeilt ist wie ich erwischt man seinen Zug schon.

Auf alle Fälle habe ich mir keinen Apfel genommen, als ich ausgestiegen bin. Nicht weil ich keine Äpfel mag – im Gegenteil! Aber wenn es in dieser Welt etwas umsonst gibt, dann hat das immer irgendeinen Grund.
Die kleinen Probiererchen gibt’s umsonst, weil der Hersteller will, dass man das Produkt von alleine kauft, weil mans so gut findet. Flyer gibt’s umsonst, weil die Party sonst keine Besucher hat und dann wiederum kein Geld fürs Flyer drucken ausgeben kann. Das kleine Messerset fürs Filetieren von Fisch gibt’s beim Mediashop gratis dazu, weil das ganze Paket eh schon völlig überteuert ist und man das Gefühl kriegen soll, es sei ein wahnsinnig guter Deal.

Auf alle Fälle gibt’s nix für ganz umsonst. Und da verschenken die im Bus auf einmal Äpfel. Da ist es doch nur logisch, dass ich den nicht annehme bis ich nicht weiss, was die schlussendlich damit bezwecken wollen. Ausserdem hat man ja bei Schneewittchen gesehen, was passiert, wenn man Äpfel von Fremden annimmt. Nein, nein. Ohne mich. Mich vergiftet ihr nicht.

Am Abend hat mir dann übrigens jemand erzählt, dass Tag des Apfels sei. Leider waren die im Bus schon alle vergriffen. Schade, ich hätte wirklich gerne einen Apfel gegessen.


Idee: Kann bitte mal jemand eine intelligente Flasche erfinden? So eine, die eine rötliche Färbung annimmt, wenn man die Flasche mit dem kohlensäurehaltigen Getränk zu doll geschüttelt hat und besser noch warten sollte mit dem Öffnen. Das müsste doch möglich sein, irgendeinen farbverändernden Effekt durch Druck zu erzeugen. Der Druck in der Flasche ist nämlich meines Wissens grösser, wenn man sie geschüttelt hat.

Hopphopp ihr Chemiker und Tüftler, macht euch ans Werk. Ich möchte hier nur noch schnell erwähnen, dass das meine Idee ist und ich gerne 50% der gesamten Einnahmen hätte. Den Rest dürft ihr versaufen.

Find ich gut: Haushaltstipp zur politischen Erziehung: Kinder kurz nach der Geburt mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

20.09.2010

Hail to the thief

Die Chinesen mögen ja zwischendurch Recht haben. Ich glaub, dass ihre Heilkundigen durchaus eine Ahnung haben, wovon sie da reden, mit all ihren Kräutern, Tassen, Tees und Nadeln. Auch sonst gibt’s da drüben glaub ein paar ziemlich helle Köpfe.
Aber mit einem hatten sie unrecht. Dieses Jahr ist nie und nimmer das Jahr des Tigers. Es ist das Jahr des Diebes. Noch nie wurde mir so viel geklaut wie dieses Jahr. Bis auf den Walkman in der Oberstufe und diversen Fahrrädern wurde mir eigentlich noch überhaupt nie was gestohlen. Oder ich habs als Schusseligkeit abgetan und gedacht ich hätte es verloren.
Zuerst bricht irgend so ein Idiot am helllichten Tag bei uns ein und bringt alles zunderopsi, dann hatte einer aufm Southside das Gefühl, er müsse mir sämtliches Gepäck inklusive Oskar und Agenda klauen und jetzt wurde mir schon wieder ein Fahrrad geklaut.
Langsam aber sicher könnt ihr Idioten euch mal ein anderes Opfer suchen. Sonst fang ich auch noch an wie meine Lieblingspartei und statte alles mit Kameras und Peilsendern aus um alles und jeden zu Überwachen.
Nein ehrlich. Das geht mir langsam auf den Sack, dass ich mir ständig neue Sachen kaufen muss, weil die alten geklaut werden. Vor allem, weil ich doch so sehr an Sachen hänge, die eben schon Gebrauchsspuren aufweisen. Laptops die ihre Macken haben und wohlige Geräusche machen, MP3 Player die das Update, das die maximale Lautstärke runter schraubt noch nicht drauf haben, Schlafsäcke, die mir schon seit Kindstagen warm geben und Agendas, die nicht nur meine Terminplaner sondern auch mein Gedächtnis sind.
Aber das ist ja jetzt alles weg und somit Wurscht. Es hilft ja nix, dem Zeug nach zu trauern.
Weil manchmal haben solche Diebstähle auch was Gutes.
Wie zum Beispiel letzten Sonntag, als das Velo, dass meine gutmütige Rothaarige mir geliehen hatte nicht mehr da stand. Nur noch das Schloss hing abgeschlossen an einem anderen Fahrrad dran. Vor lauter Wut hätte ich beinahe einen anderen Drahtesel aufgebrochen und mitgenommen.
Glücklicherweise habe ich mich aber besonnen und  bin auf dem Heimweg einfach mal in das Fahrradgeschäft gewatschelt, in das ich eh mal meine Nase reinstecken wollte.
Das Geschäft schaut aus, wie ein Veloladen, es riecht wie ein Veloladen und der Verkäufer begrüsst einem, als ob man in einem Veloladen wäre. Ja, es ist ein Veloladen. Aber worauf ich hinaus will ist, dass man sich da auch wirklich so fühlt! Das mag jetzt etwas schwer zu verstehen sein, aber es ist so. Ich hatte auf alle Fälle schon lange nicht mehr so sehr das Gefühl, in einem Laden tatsächlich an der richtigen Adresse zu sein.
Und gerade weil es mir so schwer fällt, zu beschreiben wieso das da so toll ist schlage ich einfach folgendes vor: Beim nächsten Platten, defekten Bremsklotz oder zerschlagenem Rücklicht fahrt oder schiebt ihr einfach zum Lindenplatz in Baden und folgt dem wegweisenden Velo in den „Radberz“-Laden.
Wenn ihr dann nicht wisst, was ich meine seid ihr 1A Vorzeigeopfer der Grossfilialen und solltet euch vielleicht besser ein neues Velo kaufen, statt das alte reparieren zu lassen.


Pilzklau wird im moment auch wie wild zelebriert. Nimmt mich mal jemand mit? Ich hab keine Ahnung von diesen schwammigen Geschöpfen, esse sie aber gerne.